Stimmen aus der Praxis

Aus dem Dōjō.

道場の聲

Erfahrungsberichte aus dem Tengu Akasha Dojo — vom Spirituellen Krieger Meister-Weg über Taguchi Ryu Ninjutsu, Bujinkan Ninpo, Tanto Jutsu, Escrima und Kenjutsu bis zur inneren Schule mit Junan Taiso und Taihenjutsu.

Individuelle Erfahrung. Jede Stimme auf dieser Seite ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Ergebnisse können variieren und hängen von Vorkenntnissen, körperlicher Verfassung, Trainingshäufigkeit und vielen weiteren Faktoren ab. Kampfkunst-Praxis ersetzt keine medizinische oder psychologische Behandlung.

Aus dem Meister-Weg

Der Meister-Weg zum Spirituellen Krieger ist für mich eine besondere Herausforderung. Bevor ich begonnen hatte, war ich eher ein Mensch, der nicht so viel mit Kampf zu tun hatte. Ich war früher auch eher der Meinung, dass Kämpfen mehr schlecht als recht sei.

Mein Ansatzpunkt kam eher aus der Richtung der spirituellen Praxis. Das heißt, ich war nicht sonderlich in Kampfkünsten vorgebildet, wenn man mal von den paar Jahren Judo-Training in meiner Jugend absieht. Durch die Praxis der Künste des Kampfes mit und ohne Waffen hat sich mein Leben und meine Betrachtungsweise des Lebens sehr verändert. Ich erkenne mehr und mehr, dass es enorm wichtig ist zu kämpfen — aber nicht, um zu zerstören oder zu gewinnen, sondern um zu leben. Und zwar so zu leben, wie es der wahren Natur des eigenen Selbst entspricht.

Durch die Praxis dieser genialen und effektiven Künste habe ich ein viel stärkeres Selbstbewusstsein erlangt und mehr Selbstachtung und Standfestigkeit.

Was mich total begeistert, ist das Training bei einem Meister, der wahrlich ein Meister ist. Er kennt sich nicht nur im Bereich der Kampfkünste aus, sondern ist ein Meister für das Leben. Ein guter Meister erkennt eben die Schwächen und Schattenseiten der Wegbegleitenden und macht liebevoll darauf aufmerksam, auch wenn man nicht unbedingt immer dort hinschauen will. Dadurch hat man die Chance, optimal zu wachsen.

Ich bin sehr froh, dass ich damals die Entscheidung getroffen habe, diesen Meister-Weg zu gehen. Grüße an alle Ninjas!
Wegbegleitende, Spiritueller Krieger Meister-WegMeister-Weg

Taguchi Ryu Ninjutsu & Bujinkan Ninpo

Ich habe das Bujinkan Ninpo Taijutsu bei Mark Hosak nebenher kennengelernt. Von dem, was ich da gesehen und trainiert habe, war ich nicht so ganz begeistert. Aber es ist ganz okay. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich eigentlich Taguchi Ryu Ninjutsu trainiere und daher ein bisschen verwöhnt bin.

Jedenfalls gibt es bei Mark kein Abhärtungstraining und kein stundenlanges Grundstellungen-Üben bis die Muskeln platzen. Diese Tatsache ist mir sehr sympathisch. Dafür gibt es bei Mark andere effektive Methoden, wie z.B. das Junan Taiso, eine spezielle Ninja-Gymnastik, um weich und flexibel zu werden.

Wenn man allerdings Ninpo Taijutsu trainieren möchte, dann würde ich trotzdem Mark Hosak als Meister dafür empfehlen, weil er sich einfach gut auskennt und durch sein Japanologie-Studium und seine Japan-Aufenthalte sehr viel Hintergrundwissen, Erfahrung und geschichtliche Details weitergeben kann.

Fazit: Wenn Ninjutsu, dann Taguchi Ryu Ninjutsu — und für Basis-Zwecke das Ninpo Taijutsu kennenlernen und mittrainieren. Ninja-Grüße!
Krieger, Bujinkan Ninpo TaijutsuNinjutsu
Taguchi Ryu Ninjutsu ist etwas anderes. Ich habe das Gefühl, dass wenn ein mittelalterlicher Ninja wählen würde, er Taguchi Ryu Ninjutsu vorziehen würde, weil es sich in sich stimmiger anfühlt.

Das Ninjutsu im Taguchi-Stil ist sehr technik- und wahrnehmungsbetont. Das heißt, man trainiert wahrzunehmen, wer das Gegenüber ist und wie er sich bewegt, um entsprechend handeln zu können. Die Techniken sind fließend und weich und sehen sehr anmutig aus. Mit wenig Kraft, so wenig Körperteilen wie möglich und effektiver Technik kann man hier sehr viel bewirken.

Das Ninja-Training bei Mark Hosak fühlt sich auch irgendwie mystisch an. Ich kann es schwer beschreiben, aber das Taguchi Ryu Ninjutsu scheint ein lebendiges Wesen zu sein, das danach strebt immer besser und effektiver zu werden. Mark scheint der Kanal dafür zu sein, durch welchen das Ninjutsu aus seiner mystischen Ninja-Welt in die unsrige durchströmen kann.

Taguchi Ryu Ninjutsu fühlt sich für mich an wie ein Drache, der im Erdreich gut verwurzelt ist, die Hitze des Feuers für seinen Antrieb nutzen kann, so hart, weich und wandelbar wie das Wasser sein kann und so frei und ungezwungen wie der Wind. Sehr zu empfehlen!
Wegbegleitende, Taguchi Ryu NinjutsuNinjutsu

Tanto Jutsu · Escrima · Kenjutsu

Tanto Jutsu ist eine meiner Favoriten. Mit dem Messer rumzufuchteln fand ich schon immer geil. Hier im Tengu Akasha Dojo habe ich erlebt, damit richtig umzugehen. Aus dem Fuchteln sind anmutige Bewegungen geworden, die mir in Situationen, wo es hart auf hart kommt, das Leben retten könnten.

Messertraining bei Mark Hosak macht riesigen Spaß und verblüfft mich immer wieder aufs Neue. Wenn ich die Sachen dann selber erprobe und die funktionieren dann auch noch einfach so, bin ich oft ganz baff.

Besonders die Art, bei Mark Hosak zu trainieren, ist glaube ich einzigartig. Man übt nicht immer wieder die gleichen Sachen bis zum Umfallen, sondern erlebt bei jedem Training etwas Neues, was aber zusammengenommen ein ganzes rundes Bild ergibt. Es lohnt sich da echt mal kostenlos reinzuschnuppern.
Krieger, Tanto JutsuWaffenkünste
Mit den kurzen Stöcken zu kämpfen ist ziemlich cool. Besonders die Drills mit zwei Stöcken — die gefallen mir besonders gut. Das sieht echt gut aus und man braucht eine Menge Koordination, um das zu können.

Üben kann man hier den Kampf mit einem Stock, Stock gegen Stock, waffenlos gegen Stock mit Entwaffnung. Mit Doppelstock das gleiche. Wenn man bedenkt, dass die Stöcke eigentlich Macheten darstellen und entsprechend trainiert, macht das Training nochmal mehr Bock. Das Niveau steigt, weil man schließlich aufpassen muss, dass man nicht in die „Klinge" greift. Das bedeutet, man trainiert im Prinzip auch mit zwei Macheten gleichzeitig zu kämpfen. Das ist geil.

Was mir auch gut gefällt, ist die waffenlose Anwendung der Stock-Techniken. Wenn man eine Zeit lang die ganzen Drills geübt hat, dann können die auch im Ernstfall so aus einem rauskommen, auch wenn man keine Stöcke in Händen hält. Im Großen und Ganzen macht mir das Training mit dem Doppel-Kurz-Stock ziemlich viel Spaß.
Wegbegleitende, Escrima · Kali · ArnisWaffenkünste
Schwertkampf hat für mich etwas Mystisches und Abenteuerliches. Beim japanischen Schwertkampf im Taguchi-Stil ist es mehr die Technik als die Kraft, die das Schwert bewegt. Das ist faszinierend. Die Kraft des Schwertes kommt von Mutter Erde und aus dem kleinen Finger. Hört sich komisch an, funktioniert aber.

Mit besonderen kleinen versteckten Übungen, die man auch im Alltag bei fast jeder Gelegenheit machen kann, kann man die Techniken schnell verinnerlichen.

Eigentlich ist es so, dass wenn wirklich zwei Krieger sich mit einem Samurai-Schwert gegenüberstünden, es maximal zwei bis drei Techniken wären, die ausgeführt würden. Der bessere überlebt, der andere ist Wurst.

Ich habe das Gefühl, dass ich mit Taguchi Ryu Nyo Kenjutsu eine sehr gute Basis habe. Je mehr ich die Basis trainiere, umso mehr merke ich, dass das wirklich gut ist, was ich hier erfahre. Da wurde wirklich an Details gedacht, die so einfach und zugleich so effektiv sind. Ich bin gespannt, welche geheimen Kenjutsu-Übertragungen ich noch im Rahmen meines Weges erfahren werde.
Krieger, Taguchi Ryu Nyo KenjutsuWaffenkünste

Junan Taiso & Taihenjutsu

Taihenjutsu ist das Trainieren der Ninja-Rolle. Ich kannte davor die Judo-Fallschule, wo man sich auf die Matte haut und mit der Hand abschlägt, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Auf dem Asphalt würde das bedeuten: sämtliche Knochen von Hüfte bis Hand gebrochen.

Das Taihenjutsu, wie ich es im Tengu Akasha Dojo erfahren habe, ist echt genial. Wenn es sein muss, kann ich jetzt abrollen und wieder kampfbereit dastehen, egal ob auf Rasen oder Asphalt. Das macht echt Spaß, zwischendurch einfach mal eine Rolle zu machen, um im Training zu bleiben. Ich bin davon begeistert.

Es ist eine Kunst zu Fallen und zu Rollen — und sie heißt nicht nur so. Natürlich übt man nicht gleich auf der Straße. Das Training ist so aufgebaut, dass man Schritt für Schritt den Ablauf erfährt und dabei erst auf einer Matte übt, dann auf dem Rasen und dann erst auf dem Asphalt.
Wegbegleitende, TaihenjutsuInnere Schule
Junan Taiso sind den Körper weichmachende Übungen — die Gymnastik der Ninjas.

Dort gibt es viele Übungen von Kopf bis Fuß, um zu lockern, zu dehnen und Muskeln gesund aufzubauen. Als ich die Übungen das erste Mal mitgemacht hatte, dachte ich „das kenne ich schon", nur nach und nach habe ich bemerkt, dass die Übungen doch irgendwie anders sind als die Standard-Dehnübungen, die man so allgemein kennt.

Unter den Junan Taiso Übungen befinden sich auch einige, die dabei helfen, deinen Energiekörper so aufzubauen und stabil zu machen, damit du ihn für den Kampf verwenden kannst. Das finde ich besonders spannend.

Die Übungen kann man locker zu Hause vor dem Fernseher oder in der freien Natur machen und man braucht keine besonderen Geräte dafür. Der Körper bleibt fit, beweglich, weich und stark. Mir gefällt's.
Krieger, Junan TaisoInnere Schule

Multi-Disziplin · Mark Hosak

„The proof of the pudding is in the eating", wie schon die Briten sagen.

Ich kenne Mark persönlich und bin von seiner tief in der Geschichte der Kampfkunst verwurzelten Lebens- und Übertragungs-Weise sehr beeindruckt. Bei ihm hört die Kampfkunst nicht bei den äußeren Waffen auf. Viele sind sicherlich von Techniken und den verschiedensten Waffen beeindruckt — doch wer beschäftigt sich auch mit den anderen Gebieten des „Kampfes"?

Zum Kämpfen gehört zum Beispiel auch das Heilen. Und auch die Beschäftigung mit der spirituellen Seite des Kämpferlebens. Wer sich nur mit der reinen Technik beschäftigt, wird irgendwann in der Weiterentwicklung stecken bleiben.

Mark hat einfach schon früher in seinem noch jungen Leben damit begonnen, sich mit diesen geistigen Themen auseinanderzusetzen. Die Intensität seines spirituellen und kämpferischen Lebens kann man in Unterhaltungen und in seiner Praxis wahrnehmen.

Wer meint, Mark hätte nicht erprobt zu kämpfen, der soll einmal wie er die über 2.000 km lange Pilgerfahrt durch die tiefen Waldgebiete Japans auf sich nehmen, auf der er — zu Fuß und nur mit einem Pilgerstock „bewaffnet" — der einen oder anderen Gefahr ausgesetzt war.

Wer sich auf die inneren Aspekte des Kampfes einlässt, der wird für den „realen" Kampf und auch das „reale" Leben besser gerüstet sein. In einem Kampf zweier gleich guter und starker Gegner wird immer der gewinnen, der mental stärker und belastbarer ist.
Uwe H., Niedernhausen · 20 Jahre Kampfsport-ErfahrungÜber Mark
Ich trainiere bei Mark seit etwa fünf Jahren — buddhistische Meditationen der Shingon-Schule aus Japan, Qigong, Tai Chi, die japanische Kampfkunst Ninjutsu, Kalligraphie und natürlich Shingon Reiki. Da ist für jeden Weg etwas dabei.
Meikel G. · 5 SterneÜber Mark
Hinweis für Mark: Personen-Angaben sind teilweise anonym, da die Original-Quellen anonym waren. Echte Namen mit DSGVO-Zustimmung der zitierten Person können nachträglich ergänzt werden. Die Nummerierung (z.B. #3) verweist auf die Stimme im Pool (_Stimmen_Web_Aufbereitet.md) — nützlich beim Abgleich mit der Quell-Datei. Disclaimer oben deckt rechtlich alle Stimmen ab. Stimme #10 (Meikel G.) ist eine Spiegelung von shingon-reiki.com #88 — gleiche Person, hier in der Tengu-Variante mit „trainiere" statt „erfahre".
Selbst erleben

Eigene Erfahrung machen.

Stimmen anderer ersetzen keine eigene Erfahrung. Der erste Schritt in den Weg ist eine Begegnung im Dōjō — donnerstags 17–19 Uhr, samstags 19–21 Uhr in Eberbach. Oder schau dir das System genauer an, bevor du den ersten Schritt machst.